«Die Zentral- und Ostschweiz leidet unter einem starken Mangel an Agronominnen und Agronomen», hält Kantonsrat Thomas von Euw (SVP, Ingenbohl) in einem Postulat fest. Deshalb soll der Schwyzer Regierungsrat «vertieft prüfen, ob und wie ein Studiengang in Agronomie am Standort Pfäffikon angeboten werden könnte».
Standort wäre ideal
Vor gut zwei Jahren ist eine Standortabklärung im thurgauischen Tänikon, dem Forschungsstandort von Agroscope, gescheitert. Von Euw und neun Mitunterzeichnende vertreten nun die Ansicht, dass der Standort Pfäffikon an den verkehrstechnischen Hauptachsen Zürich–Chur und Arth-Goldau–Romanshorn für die Zentralschweizer und Ostschweizer Kantone ideal wäre und «wahrscheinlich zu einem deutlich höheren Studierendenpotenzial führen würde als ein Studiengang im abgelegenen Tänikon».